Aktuelles

Kabarett mit der Gruppe Mikrokosmos - aber „Annerst wie früher“

Mikrokosmos ist wieder da. Und hat sich den Themen der Zeit gewidmet, um seine Sicht auf die Dinge zu präsentieren. Pandemiebedingt sind sie noch einmal „Annerst wie früher“ zu sehen. Dafür bringen sie ihr Programm frei Haus (in Maintal) in die Wohnzimmer: Komplett digitalisiert, für Fernseher, PC, Laptop, Tabletcomputer oder was auch immer - Sie entscheiden!

Das Programm kann über einen Onlinelink zur Verfügung gestellt werden, der am Samstag, 30. Oktober, im Paket mit einigen Leckereien ausgeliefert wird. Oder gegen einen Selbstkosten-Aufpreis in Form einer DVD bzw. eines USB-Sticks. Hier die Angebote und „Ticketpreise“:

• Single-Paket, also Programm und Verpflegung für 1 Person, 13€ (+4€ als DVD oder USB-Stick),

• Pärchen-Paket, also Programm und Verpflegung für 2 Personen, 18€ (+4€ als DVD oder USB-Stick),

• Schonsatt-Paket, also Programm ohne Verpflegung, 8€ (+4€ als DVD oder USB-Stick).

Bestellungen laufen über die Mail-Adresse mikrokosmos@hmv-edelweiss.de.
Geben Sie Ihren Namen, Ihre Wohnadresse und Ihre Bestellung an, schon können Sie sich für das letzte Oktober-Wochenende auf unterhaltsame Momente mit Mikrokosmos freuen. Bis 10. Oktober werden Bestellungen aufgenommen. Nach der Mail wird einfach das Geld bis spätestens 17. Oktober überwiesen auf das HMV-Konto:

Humor-Musik-Verein „Edelweiß“
IBAN DE93 5065 0023 0049 0022 98
Sparkasse Hanau

Machen Sie dabei im Verwendungszweck erneut kenntlich, wofür Sie sich entschieden haben (Paket inkl. Link oder Paket +DVD/Stick).

Die Bestellung wird am 30. Oktober im Zeitraum zwischen 10 und 12 Uhr ausgeliefert bzw. vor die Haustür gestellt. Sie können natürlich auch mehrere Pakete bestellen. Haben Sie aber Verständnis, dass es organisatorisch nicht möglich ist, von den drei Angeboten abweichende Bestellungen zu berücksichtigen.
Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung des Vereins!


Sommerrallye für HMV-Nachwuchs

Der Trainingsbetrieb und die Vereinstreffen des HMV-Nachwuchses laufen gerade wieder auf Hochtouren, doch abseits dessen wird auch so viel geboten im Verein:
Rund 30 Kinder im Alter von 2 bis 15 nahmen an der diesjährigen HMV-Sommerrallye teil. Bei schönstem Wetter zog der Humoristen-Nachwuchs durch und um Hochstadt herum, um knifflige Fragen und Rätsel zu lösen. Zwischendurch trafen sie immer wieder auf den Jugendausschuss, der verschiedene Stationen mit actionreichen Aufgaben aufgebaut hatte. Mit viel Spaß und reichlich Teamgeist stellten sich die HMV-Kids den Aktionen, die es einzeln oder als Gruppe zu bewältigen galt. Nach rund zwei Stunden waren alle im Ziel, wo ein toller Preis – ein Gutschein zum Eisessen – auf jeden einzelnen Teilnehmer wartete. Jugendleiterin Jessica Lohr freute sich über eine mehr als gelungene Sommerrallye, die beim HMV-Nachwuchs sehr gut ankam, und versicherte, dass es natürlich auch schon viele Ideen für die nächsten Mitmachaktionen des Jugendausschuss gebe.


Humoristen fahren Vereinsleben wieder hoch

Viele Vereinsaktivitäten sind in den vergangenen gut 15 Monaten ausgefallen. Und doch war im Verein eine Menge los und wurde hinter den Kulissen eifrig gearbeitet, wenngleich die Mindestabstände eingehalten werden mussten. „So richtig Pause gemacht hat der HMV auch in der Coronazeit nicht“, fasste Andreas Koffler, Erster Vorsitzender, bei einer digitalen Jahreshauptversammlung zusammen.
Ganz wesentlicher Einschnitt für den Verein waren die coronabedingten Absagen der Jubiläumsfeierlichkeiten. Der HMV wird 125 Jahre alt und kann das nicht wie ursprünglich geplant im Sommer zelebrieren. Der Vorstand und alle Arbeitsgruppen im Hintergrund, so Koffler, hätten bis ins Frühjahr hinein die Hoffnung nicht aufgegeben und auch Alternativen in Betracht gezogen. „Wir mussten aber irgendwann feststellen, dass unser Konzept nicht ohne größere Risiken für unsere Mitglieder vorbereitet und umgesetzt werden kann. Gesundheitsschutz steht eben noch, mindestens bis in die zweite Jahreshälfte hinein, klar im Vordergrund. Daher verlegen wir unsere Pläne in die Zukunft und passen sie Schritt für Schritt an, schweren Herzens, aber mit Vernunft und Optimismus“, sagte der Vorsitzende. 2022 soll dann das Jubiläum gefeiert werden. Erste konkrete Ideen stellten Vorstand und Arbeitsgruppen bereits vor. Nichtsdestotrotz wird an einer Festschrift weiter gearbeitet, die die Humoristen noch dieses Jahr herausbringen. Eine andere Schrift ist, ganz ungeachtet der Pandemiewellen, fertig geworden und somit weiter erschienen: die Hochstädter Kreppelzeitung. „Kreppelboss“ Frank Walzer gab einen kurzen Rückblick auf die letztlich einzige Tradition, die in den vergangenen Monaten weiter lebendig gehalten werden konnte. Die Zeitung war in Form von „Kreppelpaketen“ allen interessierten Haushalten freundlich und coronakonform vor die Haustür gebracht worden.
Das Vereinsleben soll nach dem Willen der HMV-Mitglieder auch in anderen Bereichen, „wenn es realistisch und verlässlich machbar ist“, wieder hochgefahren werden – Feste (Stefan Wilhelm), Fastnacht (Thorsten Heide), Nachwuchsförderung (Jessica Lohr), für all diese Bereiche liegen die Pläne bereit, wie die Ressortverantwortlichen deutlich machten. Die Kassiererinnen Sandra Hahn und Myriam Mair legten dar, dass die Finanzsituation dem, trotz einiger Einbußen, nicht entgegenstünde.
Wahlen und weitreichende Abstimmungen standen bei den Humoristen nicht auf der Tagesordnung. Insofern war „die erste und hoffentlich für lange Zeit letzte Jahreshauptversammlung vorm Bildschirm“, wie es Andreas Koffler formulierte, nach gut einer Stunde beendet.


Festkommers zum Jubiläum

Nun also ist es doch passiert. Der HMV hat seine Planungen für einen Festkommers in diesem Jahr ruhen lassen. Hintergrund ist, dass entweder so gefeiert wird, dass es der Vielfalt des Vereins und der Humoristen-Gemeinschaft gerecht wird. Oder eben nicht. Abstriche lassen sich in diesen Zeiten schon anderweitig genug vornehmen, nicht auch noch beim weit gediehenen, vor allem auf vielen Köpfen und auf dem Prinzip der Gemeinschaftlichkeit basierenden Konzept.

Humor ist, wenn man trotzdem plant. Dieses Prinzip verfolgt der Verein weiter. Eine Würdigung des Jubiläums wird stattfinden, wenn nicht im September, wie geplant, dann eben zu einem anderen Zeitpunkt nächstes Jahr. Der Fokus liegt nun zunächst auf „Mikrokosmos“. Denn unsere Kabarettgruppe bereitet ein Programm für dieses Jahr vor. „Anners wie früher“, lautet dabei schon in der Vorbereitung das Motto. Und es ist das Motto fürs Programm - anderer Ort, andere Zeit, ein an Corona angepasstes Konzept. Aber frisch und frech wie eh und je.


HMV-Fastnacht 2021: 🎶 Heut’ ist Karneval... 🎶 - zwar nicht im Bürgerhaus in Hochstadt, aber doch wenigstens virtuell.


Humorist sein - ein Lebensgefühl

Die Antwort gleich mal vorweg: Man braucht bequeme Sofas, Kameratechnik und unerschütterlichen Optimismus. Denn die Frage liegt auf der Hand, wie denn ein Verein wie der Humor-Musik-Verein „Edelweiß“ bitteschön ausgerechnet in Corona-Monaten ein Vereinsjubiläum vorbereiten kann. Klar, haben sich das die Humoristen so nicht erträumt, dass sie just vor einem solchen Festjahr, das im Zeichen von Lebensfreude und Gemeinschaft stehen soll, mit diesen Einschränkungen zurechtkommen müssen: wenig echtes Miteinandersein, wenig Planungssicherheit, viel Abstand, viel „Nicht-Mögliches“ schon mitbedenken. Aber Humoristinnen und Humoristen nehmen es, wie fast alles in ihren zwölfeinhalb Jahrzehnten seit Vereinsgründung, mit einer großen Portion Kreativität, positivem Trotz und unbesiegbarem Humor. Mehreren Dutzend Mitgliedern und Unterstützern gelingt jedenfalls in diesen Wochen das schwer Mögliche. Sie bereiten trotz allem ein Festjahr vor, mit vielen guten Ideen aus vielen sprudelnden Hirnquellen, und eben überwiegend in Runden, die zunächst so gar nicht nach Freude und Gemeinschaft klingen, virtuell, weit voneinander getrennt, in den eigenen vier Wänden und - nun ja - oft eben jeder für sich auf bequemen heimischen Sofas. Und das auch immer mit der unterschiedlich großen Hoffnung, dass im nahenden Sommer die entsprechenden Corona-Verordnungen all das Geplante überhaupt erlauben. Humorist sein heißt, seinen Humor, Optimismus und Mut zu neuen Wegen nicht zu verlieren, und so wird in diesen Runden nicht nur emsig diskutiert, werden nicht nur neuartige Konzepte vorbereitet, sondern es wird auch viel gelacht. Gerade im Lockdown-Winter bilden diese kleinen „Lagerfeuer“ am heimischen Computer geradezu die stimmungsaufhellenden Highlights in der Woche.

Humor ist, wenn man trotzdem plant: Der HMV nutzt die Gelegenheit, all jenen unermüdlichen Frauen und Männern zu danken, die derzeit nicht nur bequeme Sofas belegen, sondern von dort auch Optimismus, Kreativität und Aktivität einbringen. Hätten die alten Humoristen zwei, drei Jahre früher den HMV gegründet, also schon 1893 oder 1894 und nicht erst 1896, dann wäre sicher ein anderes 125-jähriges Jubiläum vorbereitet und gefeiert worden. So aber feilen die einzelnen Teams an einem Jubiläumsprogramm in einer Art, wie sie in der weiteren Geschichte des Vereins hoffentlich einmalig ist. Wobei das Einmalige eben auch seinen Charme entwickelt hat. Humorist sein ist eben ein Lebensgefühl, das ganz gut kräftigt und untereinander immun macht gegen Stimmungsdämpfer und Schlechte-Laune-Viren. Das gilt es zu feiern.